Jürgen Hobrecht Logbuch

Spendenaufruf

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde !

Ich habe im letzten Jahr den Dokumentarfilm „Wir haben es doch erlebt“-Das Ghetto von Riga produziert. Der Film erzählt die Geschichte des Rigaer Ghettos, von Oktober 1941 bis November 1943. Erstmals sprechen im Film Zeitzeugen von dem weitgehend unbekannten Massaker im Wald von Rumbula. Etwa 27.000 lettische Juden werden in zwei Tagen von 12 deutschen Schützen erschossen, um Platz zu schaffen, für die 25.000 Juden aus dem Deutschen Reich, die ab November 1941 nach Riga deportiert werden.

Der Film lief bisher in 45 deutschen Städten, mit ca. 4.500 Zuschauern.

Seit dem Erscheinen des Films bekomme ich Anfragen von Überlebenden und ihren Angehörigen aus den USA, Großbritannien und Israel, warum es den Film nicht in englischer Sprache gibt. Die wenigen Überlebenden des Riga Ghettos sind nach dem Holocaust emigriert. Ihre Kinder und Enkelkinder sprechen kein Deutsch. Es besteht aber gerade bei den Überlebenden der starke Wunsch, das Erlebte und Erlittene weiter zu geben.
Ich habe mich daher mit meinen Kollegen von der Phoenix Medienakademie e.V. entschlossen, die englische Fassung des Films herzustellen.

Es gibt bei den bisherigen Förderern des Films nur sehr geringe Möglichkeiten für die englische Fassung eine Unterstützung zu bekommen.
Ich habe daher im Internet eine Spendenkampagne gestartet. Auf der größten Plattform für sogenannte „crwodfunding Kampagnen“, bei Startnext, werbe ich um Unterstützung für die Herstellung der englischen Fassung. Die Adresse im Internet ist:

http://www.startnext.de/wir-haben-es-doch-erlebt

Für die englische Fassung werden 3.000€ gebraucht. Weitere 3.000€ werden benötigt, um den Anfang des Films zu aktualisieren. Wir haben am 16 März in Riga den jährlichen Aufmarsch von 1.500 SS-Veteranen gedreht. Ich möchte diese skandalösen Bilder gern an den Anfang des Films stellen, um zu zeigen, dass die Vergangenheit nicht vorbei ist. Auf youtube steht ein kurzer Zusammenschnitt der Demonstration, bitte anklicken:

Für beide Ziele, die englische Fassung und den aktualisierten Anfang, bitte ich um Unterstützung – sowohl ideell, als auch finanziell. Da die Zeitungen über die Spendenaktion nicht berichten, ist es für den Erfolg der Kampagne entscheidend, den link zu der Internetseite der Aktion möglich vielen Menschen zugänglich zu machen.
Wer das Projekt direkt unterstützen will, der kann „Fan“ auf der Startnext Seite werden. Je mehr Fans das Projekt hat, desto größer die Aufmerksamkeit. Der Status „Fan“ kostet nichts und ist völlig unverbindlich. Besonders freuen würde ich mich natürlich über Spenden. Hier ist jeder Betrag wichtig, von 5€ bis 500€. Jeder, der spendet, hilft mit, ein historisches Dokument zu überliefern. Als Dankeschön habe ich für die Spender interessante Geschenke ausgesucht: Weine aus Israel, Bücher des Dittrich Verlages, Eintrittskarten für jüdische Museen, Stadtführungen zu historischen Orten.
Die Kampagne hat am vergangenen Sontag angefangen und läuft bis zum 10. Oktober. Die einzelnen Spenden werden gemäß der Statuten von Startnext nur abgerufen, wenn die Gesamtsumme erreicht ist. Die Abwicklung bei Startnext ist seriös, sicher und einfach.- Zudem seit Jahren erfolgreich erprobt.
Wenn die Finanzierung steht, werden wir den Film am 30.11.2014 in London erstmals in englischer Sprache aufführen. An diesem Tag vor 73. Jahren begann das Rumbula Massaker. Eine Woche später, am 8.12.2014, dem Jahrestag der Fortsetzung des Massakers, werden wir den Film in New York zeigen, gemeinsam mit der Society of Survivors of the Riga Ghetto, die unser Projekt unterstützt. Danach steht der Film den Gedenkstätten in Israel und Nordamerika und weltweit zur Verfügung.
Ich bitte Sie, ich bitte Euch, ganz herzlich um Unterstützung der Spendenaktion und um die Verbreitung dieses Aufrufes und der Adresse im Internet:

Mit herzlichen Grüßen

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Juli 18, 2014 Posted by | Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar